Bokeh anyone?

Bokeh, anyone

Bokeh, anyone? // © Axel Setzer

“Dieses Objektiv hat ein feines Bokeh!” – für Viele wird diese Aussage ein wenig verwirrent sein. Schreibt man nicht Bouquet oder Bukett – und wie kann ein Objektiv ein Bouquet haben?

Die “Eingeweihten” wissen natürlich, Bokeh hat nichts mit Geschmack und noch weniger mit einem Blumenstrauß zu tun.

Bokeh kommt aus dem Japanischen und bedeutet: unscharf oder verschwommen. Im Zusammenhang mit der Fotografie wurde der Begriff zuerst in japanischen Fotozeitschriften verwendet und fand dann aber schnell einen Weg, als Fachbegriff, ins Englische. Inzwischen ist dieses Fremdwort auch im Deutschen angekommen.

Bei Bokeh geht es aber nicht um die Intensität der Schärfe, sondern darum, wie diese aussieht – oder besser: wie ein Objektiv Unschärfe abbilden kann. Denn die Qualität des Bokeh ist abhängig von der Blendenform (und damit von der Form und Anzahl der Lamellen) und der optischen Korrektur des Objektives.

Ausführlichere Abhandlungen kann man hier (in deutsch): bei Andreas Hurni oder (in englisch): bei The Luminous Landscape nachlesen.

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