Bilder aus der Vergangenheit

Wer kennt sie nicht, alte seltsam farbstichige Fotos aus der Vergangenheit? Der Urlaub, einst in der Kindheit, seltsam vertraut, aber die Bilder, von ganz weit weg – früher, zeigen eine Welt mit Grün-, Rot- oder Pinkstich.

Außerdem ist manches unscharf und verwackelt, manchmal auch seltsam zur Seite geneigt. Wie war das damals nur?

Folgendes Video wurde durch einen Fund von alten Polaroids, auf einem Flohmarkt, angeregt.

it’s a small world from axel roessler on Vimeo.

Flush

Warum dachte ich wohl an Die Kunst des Liebens von Erich Fromm, als ich dieses Video zum ersten mal sah? – Egal! Bitte sehr, ein Musikvideo und monty-pythoneskes Bildspektakel.

Losers: Flush from Tom Werber on Vimeo.

Es ist unsere Heimat

Er (oder Sie?) war gezungenerweise nicht hier. Er/Sie konnte nichts machen.

Wir können es!

Space Monkey from Leo Burnett on Vimeo.

Das Grauen geht um im Internet

Et voila – der letzte Hit im Netz.

Ich weiß nicht wie es Anderen geht, aber wenn ich mir dieses Video ansehe, kribbelt es an meinem ganzen Körper – es ist der blanke Horror. Noch schlimmer als das Video selber, ist aber, dass man es nicht abstellen kann. Man ist förmlich gezwungen, weiter zuzuhören und zuzuschauen.

Lang Verdrängtes bahnt sich seinen Weg, zurück ins Bewußtsein. Wie entsteht diese Faszination für dieses, auch wenn es wohl aus Russland kommt, hervorragende Beispiel für die furchtbare Unterhaltung der 70er?  Ist es diese lächerliche Musik oder das, aus heutiger Sicht, debile Gegrinse und Auftreten des Sängers? Ich denke, es ist, für all die, die alt genug sind die 70er miterlebt zu haben, die Erinnerung an die grauenvolle Fernsehunterhaltung dieser Zeit. Es gab (viele!) Leute, die so etwas “schön” und “unterhaltend” fanden. Dass dieses Lied keinen Text hat, macht keinen Unterschied. Die Texte der Schlager und Operetten, mit denen man früher gequält wurde, waren so oberflächlich, nichtssagend und hohl, dass man sie auch weglassen kann.

Ich schreie es heraus. Auch wenn Ihr Jüngeren es nicht glauben mögt, so einen Mist mussten wir uns früher tagtäglich im Fernsehen ansehen und ertragen!

Ok – ich weiß, heute gibt es DSDS, Big Brother, “Reality”-Dokus, Bauer sucht Frau, Punkt 12 und viele andere verdummende und manipulative Sendungen und “Formate” im Fernsehen. Aber wenigstens ist es heute sehr viel wahrscheinlicher, dass man, bevor das Gehirn zu bluten anfängt, umzuschalten kann und dabei doch noch etwas Wertvolleres findet.

Da könnt Ihr mal sehen, wie gut Ihr es heute habt. ;-)

Nur Fliegen ist schöner

Ich mache nicht viele Worte, die Bilder sprechen für sich. Die Musik zu diesem Video kann man hier downloaden.

Trau deinen Augen nicht!

Dass Fotos manipuliert werden können, sollte heute jedes Kind wissen. Dass computergenerierte Filme, immer perfektere neue Wirklichkeiten erzeugen können, kann man täglich im Kino und Fernsehen sehen.

Folgendes Video von Alex Roman habe ich auf Vimeo entdeckt. Auch wenn man es, zumindest zu Beginn, nicht sofort erkennt, es ist komplett computergeneriert. Alex Roman versucht, so beschreibt er es, Architektur durch eine fotografische Sichtweise zu illustrieren. Manchmal abstrakt und manchmal surreal.

Ich denke,es ist ihm gelungen. Man ist auf zweierlei Weise beeindruckt. Zum einen, dass die Bilder im Computer entstanden sind und zum anderen, dass er tatsächlich existierender Gebäude, u.a. Architekturperlen wie das Shiba Ryotaro Memorial Museum, das Brise Soleil, die Kunstinsel Naoshima, die Phillips Exeter Academy Library, oder das Forest Refuge am Fuji für diesen Film neu geschaffen hat. Diese Gebäude sind in der Realität schon großartig und imponierend, werden aber in diesem Video fast lebendig.

Am besten sieht man sich das Video direkt auf Vimeo in HD und als Vollbild an.

The Third & The Seventh from Alex Roman on Vimeo.

Bizzares aus der Parallelwelt

Nach den Berichten der letzten Monate, über das Säbelrasseln aus Nordkorea, wurde im Juli Sensationelles aus dem Land des kleinen Diktators Kim vermeldet. Im nordkoreanischen Fernsehen wurde der erste komerzielle Werbespot gesendet. Die Brauerei Taedonggang preist ihr gesundheitsförderndes Reisbier an. Dieses konnte man herstellen, nachdem man 2002 in Großbritannien eine Brauerei gekauft und hierhin transportiert hatte.

Nun – da kann einem schon ein kalter Schauer den Rücken herunterlaufen. Bizarres aus einem Land, dessen Menschen in einer surrealen Karikatur einer Diktatur, die leider zu real ist, leben. Es ist natürlich unwahrscheinlich, dass die millionen hungernden Menschen, außerhalb von Pjöngjang, jemals die Möglichkeit bekommen ein solches Bier zu trinken. Bei der letzten großen Hungersnot, ende der 90er Jahre, sind Hunderttausende ums Leben gekommen.

Auch bei uns gibt es natürlich grottenschlechte Werbung. Hier aber noch eine gelungeneres Beispiel:

In Nordkorea hätte wahrscheinlich niemand diese Werbung verstanden. Die dortige Werbung ist da schon besser auf die eigene Zielgruppe abgestimmt. Weltfremde isolierte stramme Parteimitglieder und Funktionäre in Pjöngjang.