Nein, ich sitze gerade nicht auf dem Klo

Ich sitze gerade in einem Café und schreibe, weil ich mein Notebook nicht dabei habe, meinen ersten Artikel mit einem Handy und werde ihn auch gleich von hier veröffentlichen.
Man könnte meinen, dass das fast schon was von Twitter hat. Aber natürlich fehlt hier die Beschränkung auf 140 Zeichen und Artikel in einem Blog zwingen einen durch die Quantität zu mehr Qualität. Man wird nicht zu Tweets verführt, wie:

Sitze grad aufm Klo und frage mich – warum kommt da nichts?

Die Welt will nichts von mobilen Schreibblockaden und anderen Alltäglichkeiten wissen. Das ist auch der Grund, weshalb auch viele Netcitizens Twitter links liegen lassen. Auch die Peinlichkeiten von Celebrities, Anbiederungen von Politikern oder Ergüsse anderer Gruppen interessieren selten.
Positiv finde ich lediglich die Möglichkeiten dieses Mediums, wichtige Nachrichten von unterwegs zu verbreiten – Augenzeugenberichte von Leuten über Ereignisse, Katastrophen oder Erstaunlichem. Und ich warte auf den Tweet, der der Welt mitteilt:

Leute, die Bundesregierung ist soeben zurück getreten!

Die Möglichkeiten sind da und mal sehen, ob ich in Zukunft in die Lage komme, so dringend von unterwegs mit dem Handy bloggen zu müßen (möchten?).

Gezwitscher