Photokina 2012

© Axel Setzer

Alle 2 Jahre pilgern Geschäftsleute, Fotoamateure und Profis aus aller Welt zur Photokina. Wie jedes Mal, kann man die die übliche Jagd nach Prospekten, Taschen, Kullis, Gummibärchen und vielem mehr beobachten. Über die Neuigkeiten ist man, sofern es einen interessiert, eigentlich schon vorher durch die Medien informiert worden und man sollte, soweit möglich, wie auf jeder Messe, langsam durch die Hallen schlendern und die Eindrücke genießen. Schließlich hat man, wenn man alles sehen will, einige Kilometer zurück zu legen. Wichtig für Viele ist jedoch, dass man Hand anlegen kann, an neuer Ausrüstung. Von allen Seiten hört man das Auslösen von Kameraverschlüssen.

© Axel Setzer

Mir persönlich gefällt die Photokina aber auch aus einem anderen Grund. Es sind die fantastischen Fotos, die man zu sehen bekommt! Wieder hatten viele Anbieter mehr oder weniger große Ausstellungen auf ihren Ständen. Alleine für all diese nicht selten großartigen Bilder, sollte man einen ganzen Tag auf der Messe verbringen.

© Axel Setzer

Besonders möchte ich mich noch einmal bei dem Mann von BlackRapid bedanken, der, nachdem er bemerkt hat, dass ich ein älteres Modell des R-Straps trug, mir, ohne dass ich danach gefragt hatte, einen neuen Gurt, mit neuem Fastener und besserem Karabiner, im Wert von ca. 70 € schenkte. “Für einen treuen Kunden”, sagte er.


I want to thank again the nice guy from BlackRapid, who, after recognizing that I wore the older model of the R-Strap, gave me, without me asking for it, a brand new strap with an extension, the new fastener, and better carabiner worth about 70 € for free. “For a loyal customer”, he said.
What a pleasant surprise and I have to say:

Sir, you made my day!

Was wir verlieren können

Verführerisch, unsere schöne neue digitale Welt. Aber vielleicht sollten wir uns nicht zu abhängig machen. Nicht umsonst halten analoge Bücher, Fotos oder Drucke länger als gespeicherte Daten. Und es spielt keine Rolle, ob diese auf Festplatten, Disketten, CDs oder irgendwo in einer Cloud abgelegt sind.

“>LOST MEMORIES (French, English Subtitles) from “>Francois Ferracci on Vimeo.

Carnaval do Rio de Janeiro

Auch wenn diese Aufnahmen aus dem letzten Jahr sind, gibt es hier noch einmal ein schönes Tilt/Shift-Video von Keith Loutit. “The City of Samba” – zeigt seine Impressionen von Rio de Janeiro, vor und während des Karnevals.

Von solchen Bildern aus unseren “Karnevalshochburgen” können wir natürlich nur träumen.

“>The City of Samba from Jarbas Agnelli on Vimeo.

Keine Qual der Wahl

© Aaron Johnson

Welttag des Fernsehens

Fright // © Axel Setzer

Zu diesem heutigen Gedenktag kann ich eigentlich nur folgendes sagen:

Ich kann kann gar nicht soviel essen, wie ich kotzen muß!

Es wird Zeit

Verwundert beobachteten wir den scheinbar mangelnden Widerstand in Japan, nach der Katstrophe von Fukushima. “Es ist halt eine andere Mentalität” wurde uns in den letzten Monaten erklärt.

Ja, es ist eine andere Mentalität – eine Kultur in der Kritik nicht erwünscht ist, weil sie als unschicklich gilt. Nichtdestotrotz regt sich nun langsam der Protest in der japanischen Gesellschaft. Waren es in den ersten Tagen noch wenige Hunderte, die durch Tokio zogen, gibt es ein halbes Jahr nach Fukushima immerhin schon 60.000.

Die Menschen wachen auf, die Vertuschung durch die Regierung und besonders durch den Betreiber TEPCO ist so offensichtlich, dass man, angesichts der dreisten Lügen, die der Öffentlichkeit aufgetischt werden, schon von einer Beleidigung des gesunden Menschenverstandes sprechen kann.

Der Widerstand war leise und ist, im Vergleich zu Europa, auch heute nur ein leises Flüstern. Doch, wie es aussieht wird er langsam lauter.

Michael Levin in Japan

Fotografieren ist nicht selten eine komplizierte Angelegenheit und ich bin schon des längeren auf der Suche nach einem Video, welches, zumindest ein bißchen, diesen Prozess wiedergibt. Folgendes Video ist mir bei dieser Suche aufgefallen. In diesem kurzen Video dokumentiert Brad Kremer den kanadischen Fotografen Michael Levin, bei einigen seiner Aufnahmen in Japan. Es ist Schade, dass es so kurz ist und leider nur wenig die Langwierigkeit und Umstände erahnen läßt, die eine einzige Aufnahme bedeuten kann. Jedoch glaube ich, dass es sehenswert ist.

Häufig fotografiert Michael Levin an Gewässern, wo er, mithilfe von Langzeitbelichtungen, das Wasser fast verschwinden lassen kann, sodass die eigentlichen Motive in einer milchig nebeligen Substanz zu ruhen scheinen. Ein Effekt der vielen seiner Bilder eine surreale Stimmung verleiht und auf das Wesentliche konzentriert. Dass er eigentlich fast nur in schwarz/weiss fotografiert (ich habe noch nie ein Farbfoto von ihm gesehen) verstärkt diesen Effekt noch zusätzlich. Vielleicht fotografiert er deshalb so gerne in Japan. Seine meist minimalistischen Bilder wirken sehr von japanischer Kunst und Design inspiriert.

Natürlich ist ein Betrachten des Videos in Vollbild ein Muss!

“>KI: Michael Levin from r”>Brad Kremer on Vimeo.

Gezwitscher